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Das Buch – ein Auslaufmodell?

Ich weiß nicht, wie es Euch geht – ich bin ein Bücherwurm, und alle Twitters, Facebooks und GooglePlusse (Gibt’s eigentlich einen Plural von Plus??) dieser Welt können mich nicht davon abhalten, mir immer wieder Fachwissen in klassisch-altmodischer Bücherform zuzuführen.

Klar, das Internet hat seine Vorzüge: Topaktuell, vor allem bei schnelllebigen Themen, umfangreich, multimedial… Aber so ein Buch hat unbestritten doch auch seine Vorteile, oder? Für mich wirkt ein  Buch oft „gewichtiger“, Inhalte besser strukturiert, gründlicher recherchiert. Ein gutes Buch arbeitet ein Thema kompakt und mit allen Aspekten auf – da muss ich mir im Internet oft ziemlich viel zusammensuchen, bis ich genauso weit bin. Mit einem Buch setze ich mich auch mal auf die Terrasse, ohne dass ich mich ständig über die im Display spiegelnde Sonne ärgern muss (ok, ok, bei der aktuellen Wetterlage spiegelt keine Sonne, und man hat eh nicht wirklich Lust, auf die Terrasse zu sitzen, aber trotzdem…), ein Buch nehme ich auch mal mit ins Bett, ohne dass es sich gleich wie Arbeit anfühlt. Und last but not least – als Bücherjunkie find ich es einfach schön, Bücher im Regal stehen zu haben. Wie heißt es so schön? Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo’s steht :-)