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Weihnachts-App oder Weihnachtskarte?

So langsam rückt Weihnachten näher – nur noch knapp zwei Monate. Da stellt sich in vielen Unternehmen die alljährliche Frage nach der Weihnachtspost…

Weihnachtspost – vielerorts ist die Post schon anderen Kommunikationsformen gewichen. E-Mail-Grüße, Online-Adventskalender, Weihnachtsgrüße über Facebook, Twitter und Co. Und vermutlich gibt’s auch Weihnachtsgrüße per iPhone-App (Als bekennender Nicht-iPhone-Nutzer nicht mein Fachgebiet…).

Wie haltet Ihr’s mit den Weihnachtsgrüßen an Eure Kunden?

Unbestritten ist Weihnachten ein guter Anlass, um sich bei seinen Kunden für die erfolgreiche Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr zu bedanken (wobei man vielleicht viel mehr Aufmerksamkeit erregt, wenn man dafür ein anderes Datum im Jahr aufgreift – Ostern etwa!). Aber wie hebt man sich von der Masse der Weihnachtsgrüße ab und schafft wirklich einen positiven Effekt beim Empfänger?

Eine generelle Empfehlung gibt’s zu diesem Thema sicher nicht. Ob Karte oder Newsletter, ob klassisch oder Web 2.0, das hängt natürlich vom Unternehmen ab. Daher sollte man sich vielmehr fragen: Was passt zu uns? Was passt zu unseren Kunden? Authentisch sein, auch bei den Weihnachtsgrüßen, ist die Devise.

Mit einer persönlichen Note schafft man Aufmerksamkeit. Das könnte z.B. bedeuten, ausgewählte Weihnachtskarten von Hand zu schreiben. Oder eine Karte mit einem selbstentworfenen, zur Firma passenden Motiv oder einem (schönen!) selbst aufgenommenen Foto zu gestalten. Warum nicht die jährliche Weihnachtsfeier zu einem kreativen Bastelevent umfunktionieren, bei dem alle Mitarbeiter gemeinsam Karten basteln? So eine Karte fällt garantiert auf und vermittelt mehr Wertschätzung als ein 08/15-E-Mail-Weihnachtsgruß – und man hat gleich noch einen tollen Aufhänger, um im Newsletter und den sozialen Medien was zu erzählen.

Oder wie wär’s damit, Topkunden mit einem persönlichen Besuch zu beehren (sofern sie nicht zu weit entfernt ansässig sind) und sich für die Zusammenarbeit zu bedanken? Ein paar Plätzchen mitbringen (auch Plätzchenbacken ist doch eine super Idee für eine alternative Weihnachtsfeier mit den Mitarbeitern…), und dem Kunden ein wenig Zeit schenken. Wertvoll!

Und wer’s lieber elektronisch möchte – auch das hält nicht davon ab, zumindest für die Topkunden individuell zu sein und nicht nur den „Einer-an-alle“-Weihnachtsnewsletter rauszuhauen :-)

Ich weiß noch nicht genau, was ich dieses Jahr machen werde – ein bisschen Zeit zum Überlegen hab ich ja noch. Habt Ihr schon Pläne? Ich freue mich über Eure Kommentare und Ideenaustausch!