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Kundendatenmanagement: Viel Potential liegt brach

Kundendatenmanagement_VisitenkartenhaufenVisitenkartensammlung im Schuhkarton, Mailadressen im Outlook, ein bisschen was in der Exceltabelle – so sieht bei vielen kleineren und Einzelunternehmen das Kundendatenmanagement aus. Hand aufs Herz: Wie schaut’s bei Euch aus?

Gern genannte Gründe: „Keine Zeit.“ „Kein passendes Programm.“ „Ist doch bestimmt total teuer.“ „Hat ja bisher so ganz gut funktioniert.“ Autsch, das geht mal gar nicht!

Schonmal drüber nachgedacht, was sorgsam gepflegte Kundendaten (von bestehenden und potentiellen Kunden, ebenso natürlich von Kooperationspartnern) in einem CRM(Customer Relationship Management)-System alles für Vorteile bringen?

Zehn Pluspunkte  (und es gibt noch viele mehr!):

  1. Kundendaten auf einen Blick, an einem Ort, kein langwieriges Suchen >> Jedes Mal aufs Neue Zeit gespart.
  2. Briefe, E-Mailings, Post-Mailings etc. direkt aus dem CRM >> Tippfehler-Risiko in der Adresse gleich null.
  3. Nach Interessen, Umsatzpotential, geografischer Region etc. gefilterter Kundenkreis >> Zielgenaue Ansprache ohne Streuverluste.
  4. Klassifizierung in Du- und Sie-Anrede >> Individuelle Ansprache, fast wie beim persönlichen Kontakt.
  5. E-Mail-Adressen mit Kennzeichnung für Newslettereinwilligung >> Optimale Möglichkeit für kontinuierliche Kundenbindung.
  6. Saubere Datenbasis für Postmailings >> Keine unnötigen Portokosten für Briefe, die am Ende wegen falscher Adresse leider wieder zurückkommen.
  7. Dokumentation der Kundenhistorie >> Auf einen Blick erkennbar, was mit diesem Kunden schon gelaufen ist.
  8. Individuelle Dokumentenanbindung zu jedem Kunden >> Auf einen Klick alle bisherigen Angebote, Rechnungen etc. an diesen Kunden.
  9. Geburtstage von Kunden und Kooperationspartnern samt Erinnerungsfunktion im System >> Sympathische Gelegenheit, sich positiv und persönlich in Erinnerung zu rufen.
  10. Individuelle Vermerke zu jedem Kunden >> Aha-Effekt seitens des Kunden, wenn dieser mit einem feinen Tee empfangen wird, weil er beim letzten Termin erwähnt hat, dass er keinen Kaffee trinkt :-)

Teuer sind CRM-Systeme übrigens mitnichten. Es gibt zahlreiche „kleine“, günstige Softwaresysteme und Open-Source-Software/Freeware, die bereits einen sehr guten Leistungsumfang haben. Und ich kann nur jedem, vor allem Existenzgründern, empfehlen: Lieber heute als morgen damit anfangen. Ist erstmal ein wildes Kundendatenchaos aus x Adressen da, erfordert das Einpflegen all dieser Daten viel mehr Aufwand und die Hemmschwelle ist viel größer, als wenn man einfach von Anfang an sauber durchstartet und dann dranbleibt. In diesem Sinne: Ran ans brachliegende Potential!