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Teil 3/5: Kundenbindung – So bleiben Sie präsent

Damit Sie auch bei Kunden, mit denen aktuell keine Aufträge anstehen, nicht in Vergessenheit geraten, empfehlen sich Maßnahmen zur Kundenbindung. Damit rufen Sie sich immer wieder in Erinnerung, bieten im besten Fall im Rahmen dieser Maßnahmen dem Kunden auch noch Nutzen und sind damit optimal „gesetzt“, wenn der Kunde wieder mal Bedarf für Ihre Produkte oder Dienstleistungen hat.

5 Möglichkeiten, wie Sie präsent bleiben:

  1. Newsletter: Newsletter sind eine sehr kostengünstige Möglichkeit der Kundenbindung. Der Inhalt darf einerseits aktuelle Informationen rund um Ihr Unternehmen bieten (aktuelle Projekte, Veranstaltungen, neue Produkte), andererseits sollte er für die Leser Nutzwert haben. Dies kann z.B. durch praktische Tipps rund um Ihr Thema geschehen oder durch Knowhow, das Sie kostenlos zur Verfügung stellen. Weitere Möglichkeiten sind Rabatte oder Sonderaktionen speziell für Newsletterempfänger. Denken Sie daran, das Einverständnis der Kunden für die Zusendung des Newsletters einzuholen – am besten direkt nach erfolgreichem Abschluss eines Auftrags.
  2. Kundenzeitung: Quasi der Vorgänger des Newsletters, ist die Kundenzeitung gerade deshalb eine interessante Alternative, weil sich vieles in die elektronische Welt verlagert und gedruckte Information dadurch wieder mehr Aufmerksamkeit erfährt. Außerdem ist es eine Frage Ihrer Zielgruppe: Ist diese eher in der Online- oder Offlinewelt zu Hause? Inhaltlich gelten für die Kundenzeitung ähnliche Regeln wie für den Newsletter: Unternehmensinformationen und (in Maßen) Eigenwerbung ja, auf der anderen Seite aber ebenso Nutzwert für den Leser. Die Kundenzeitung kann entweder per Post an den Kundenstamm versandt werden, oder, z.B. bei einem Ladengeschäft, zur Mitnahme ausliegen.
  3. Facebook: Was gibt es schöneres, als Kunden als „Fans“ zu haben? Ob diese Ihrem Unternehmen wirklich die Leidenschaft eines echten Fans entgegenbringen, hängt davon ab, mit wie interessanten, nützlichen, unterhaltsamen Informationen sie diese auf Facebook versorgen. Und ob Ihre Zielgruppe überhaupt in diesem modernen Medium anzutreffen ist. Sind diese Rahmenbedingungen gegeben, bietet Facebook vielseitige und multimediale Möglichkeiten, kontinuierlich und sogar im Dialog den Kontakt zu pflegen.
  4. Anlässe: Der Klassiker ist die Weihnachtskarte, mit der man sich zumindest einmal im Jahr bei Kunden wieder in Erinnerung ruft. Allerdings ist man zu Weihnachten mit dieser Idee leider nicht allein. Wie wär’s also, mal andere Anlässe zu suchen? Ob Ostern, Frühlingsanfang oder ein Termin, der in Verbindung mit Ihrer Tätigkeit steht (für einen Buchhändler z.B. der Welttag des Buches), die Möglichkeiten sind vielfältig. Richtig gut wird’s, wenn Sie individuell auf Ihren Kunden bezogene Termine, also z.B. den Geburtstag des Kunden, sofern Sie diesen kennen, oder das Firmenjubiläumsdatum etc. als Anlass z.B. für eine Glückwunschkarte nehmen – Ihr Kunde wird staunen!
  5. Ruf doch mal an: Einfach mal ohne konkreten Anlass einen Kunden anrufen, nachfragen, wie es ihm geht, wie die Geschäfte laufen. Ein solch „zweckfreier“ Anruf überrascht den Kunden und signalisiert Interesse und Wertschätzung. Machen Sie es sich zur Routine, z.B. im Halbjahresrhythmus solche „Hallo mal wieder“-Gespräche mit Ihren wichtigen Kunden zu führen, denn sie bieten Ihnen zudem einzigartige Chancen, Informationen über die momentane Situation und mögliche Probleme des Kunden zu erfahren und ggf. mit Tipps, Kontakten etc. weiterzuhelfen und damit Ihr positives Image weiter zu festigen.

Dieser Artikel ist Teil 3 der 5-teiligen Jubiläumsserie „5×5 Marketingtipps vom Köpfchen“.