Teil 1/5: Positionierung – Die Basics des Unternehmensmarketings

Ob große Unternehmen oder kleine, Ziel ist es für alle, eine Marke mit Wiedererkennungseffekt und klarem Profil zu werden, die sich bei der Wunschzielgruppe im Kopf verankert. Das sieht bei Mercedes natürlich anders aus als beim Schreiner um die Ecke, dahinter stecken jedoch die gleichen strategischen Marketingansätze zur Unternehmenspositionierung.

Mit den folgenden 5 Tipps bzw. Fragestellungen arbeiten Sie an Ihrer Marke:

  1. Arbeiten Sie heraus, welches Ihre Kernkompetenzen sind. Wo liegen Ihre Stärken, was können Sie besonders gut? Darauf gilt es, den Fokus zu legen und Ihr Leistungsspektrum entsprechend zu definieren. Eventuell auch mit der Konsequenz, aus dem großen „Bauchladen“, der bisher da war, das ein oder andere rauszuschmeißen. Denn nur wer sich auf ein oder wenige Themen konzentriert, kann darin ein überzeugender Spezialist sein.
  2. Was zeichnet Sie aus, was macht Sie einzigartig? Was unterscheidet Sie von den Mitbewerbern? Warum sollte ein Kunde ausgerechnet zu Ihnen kommen und nicht zum Wettbewerber? Finden Sie klare Unterscheidungsmerkmale (oder eine einzigartige Kombination mehrerer Merkmale) und erarbeiten Sie Ihren USP (Unique Selling Proposition = einzigartiges Verkaufsmerkmal).
  3. Kunden kaufen keine Produkte, sie kaufen Nutzen. Welchen Nutzen hat ein Kunde davon, bei Ihnen zu kaufen? Sprich: Welches Kundenproblem lösen Sie besonders gut? Versetzen Sie sich in den Kunden hinein und erarbeiten Sie die zentralen Nutzenargumente für Ihre Produkte und Leistungen.
  4. Wer sollen Ihre Kunden sein? Welche Zielgruppen passen zu Ihrem Leistungsangebot? Für welche Zielgruppen bieten Ihre Produkte und Dienstleistungen den größten Nutzen? Grenzen Sie Ihre Zielgruppe(n) anhand unterscheidbarer Merkmale (Alter, Geschlecht, Lebensgewohnheiten, Interessen usw.) ab.
  5. Schön, dass Sie jetzt wissen, wofür Sie stehen und wen Sie erreichen möchten. Das gilt es nun, nach außen zu kommunizieren! Und zwar als immer gleiche Botschaft, möglichst mit den gleichen Kernbegriffen, und vor allem auch visuell in einheitlichem „Look“, sprich Corporate Design, über alle Kommunikationskanäle!

Dieser Artikel ist Teil 1 der 5-teiligen Jubiläumsserie „5×5 Marketingtipps vom Köpfchen“.