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(Weihnachts-)Stress lass nach!

Komisch, oder? Jedes Jahr vor Weihnachten wird’s stressig. Ist es wirklich so, dass alle Kunden aufgrund des Jahresendes noch schnell Projekte fertigkriegen wollen und sich die Aufträge deswegen häufen? Oder ist es selbstgemachter Stress aufgrund von 1.001 Verpflichtungen, die man sich selber auferlegt – vom Weihnachtsgeschenke-Kümmern und Plätzchenbacken über geschäftliche Jahresendaufgaben bis hin zum regelmäßigen Sport, den man gerade in der Plätzchen-beladenen Zeit als „Ausgleich“ braucht?

Ich weiß es nicht, vermutlich von beidem ein bisschen. Schade ist, dass damit die „stade Zeit“, wie man hier im Allgäu sagt (also die ruhige Zeit), so gar nichts Ruhiges mehr hat. Und gerade diese Ruhe täte einem jetzt doch gut…

Da hat mir der wöchentliche (übrigens sehr empfehlenswerte) Newsletter, den ich heute von Susanne Westphal bekommen habe, richtig aus der Seele gesprochen. Betreff „Prokrastination“, Inhalt kurz, ehrlich und sympathisch: Sie habe im Weihnachtsstress keine Zeit gehabt, das eigentlich angekündigte Thema aufzuarbeiten, daher Aufschub auf nächste Woche. Und gleichzeitig ermutigt sie die Leser, auch mal nein zu sagen zu den Punkten auf der langen Liste, die vielleicht doch nicht ganz so unbedingt nötig sind.

Genau das hab ich diese Woche auch schon getan, und es hat gutgetan! Bleiben Sie Herr/Frau über die Aufgabenliste und lassen sich nicht von außen oder von Ihrem Gewissen diktieren, was alles unbedingt mit Prio 1 erledigt werden muss.

Und dann: Gönnen Sie sich bisschen Ruhe, ein halbes Stündchen Adventsstimmung mit einer Kerze und einer Tasse Tee am Abend, lassen Sie den Stress für einen Moment abfallen und genießen Sie die „stade Zeit“.

Ich wünsche Ihnen trotz aller Aufgaben, die bis zum Weihnachtsfest noch erledigt werden wollen, eine angenehme Adventszeit und kleine Momente der Ruhe im großen Trubel!