So nicht! 5 Fehler beim Pitchen, die Du vermeiden solltest

9. März 2026 | Elevator Pitch

Bergwiese mit fünf Krokussen, Symbol für 5 Fehler beim Pitch und Tipps, wie es besser geht

Fast jedes Mal, wenn ich in Gesprächen oder Vorträgen das Thema Pitch anspreche, verziehen Menschen Gesichter, höre ich „Oh jehs“ oder gar Aussagen wie „Ich hasse pitchen“.

Klar, in kompakter Form das eigene Business neugierig machend vorzustellen, das schütteln die wenigsten einfach so aus dem Ärmel. Und das darfst Du bitte auch nicht von Dir erwarten! Vielmehr ist Pitchen Übungssache. Und natürlich solltest Du die Basics kennen.

Sechs Tipps für einen guten Pitch hatte ich Dir vor einigen Wochen vorgestellt.

Heute habe ich Dir fünf Fehler bei Deiner Kurzvorstellung zusammengetragen, die mir auf Netzwerkevents und in meiner Arbeit mit Kund:innen ganz häufig begegnen. Fehler, die Du, wenn Du sie kennst, auf jeden Fall vermeiden kannst und damit Deinen Pitch gleich ein gutes Stück besser machst!

Fehler 1) Den Pitch nicht an Deinem Publikum ausrichten

Es macht einen Unterschied, ob Du unter Branchenkolleg:innen, vor potentiellen Kund:innen oder bei der Vorstellungsrunde der Kindergarteneltern Dein Business präsentierst. Wer da bei jedem Anlass das gleiche fein vorbereitete (und auswendig gelernte) Sprüchlein runterbetet, redet in 95% der Fälle am Publikum vorbei und schafft keine Verbindung.

Mach’s besser:
Überleg Dir, zu wem Du da heute sprichst, und passe Deinen Pitch entsprechend an. Hol die Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit ab und schlag die Brücke zu Deinem Tun. Dann fühlen sie sich gesehen und hören Dir neugierig zu.

Fehler 2) Zu viel Information reinpacken

Die gängige Pitch-Minute erscheint zwar manchmal lang. Aber um alles, was es über Dein Business zu sagen gibt, reinzupacken, ist sie definitiv zu kurz. So ein Abfeuern von haufenweise Infos erlebe ich allerdings ziemlich oft. Mit dem zweifelhaften Erfolg, dass die Zuhörenden schlicht überfahren sind von der Fülle an Infos und am Ende gar nichts oder die eher unwichtigen Aspekte hängenbleiben.

Mach’s besser:
Überleg Dir, was die drei oder vier allerwichtigsten Infos sind, die Du unbedingt unterbringen willst. Und dann leg den Fokus darauf. Idealerweise webst Du die Infos in eine Struktur ein, die Du Deinem Pitch gibst, denn dann fällt es den Zuhörer:innen leichter, sich das Gehörte zu merken. Im besten Fall fasst Du dann die vier Punkte am Schluss nochmal ganz kurz und knackig zusammen. So bleibt was hängen!

Fehler 3) Deine Zeit nicht ausnutzen

Wie schon gesagt: Eine Pitch-Minute kann lang sein. Und natürlich zwingt Dich keiner, das Publikum bis zum Ende „vollzuquatschen“. Aber es wäre auch echt schade, sich – wie ich es kürzlich wieder hören „durfte“ – auf ein „Hallo, ich bin Susanne, ich bin Yogalehrerin und gebe Yogakurse. – Und das war’s auch schon.“ zu beschränken (das ist natürlich beispielhaft und nicht das Originalzitat ;-))

Mach’s besser:
Auch hier kannst Du auf den Tipp aus 2) zurückgreifen. Leg Dir Elemente/Infos zurecht, die in Deinen Pitch rein sollen, und dann bring die auch unter! Für die wichtigsten Infos kannst Du Dich an den vier Puzzleteilen meines Positionierungs-Puzzles orientieren: WER (Du) macht WAS (Dein Angebot) FÜR WEN (Deine Zielgruppe) WOZU (der Nutzen für die Zielgruppe). Nimm Dir den Raum und nutze die vorgegebene Zeit aus, um die Zuhörenden neugierig zu machen auf Dich und Dein Business.

Elevator Pitch üben Schnupperstunde

Fehler 4) Keine Energie spürbar

Ein schon zig mal routiniert gesprochenes, perfekt ausgefeiltes Sprüchlein. Oder ein leise und unsicher genuschelter Pitch. Beide durchaus mit allen wichtigen Infos drin, und trotzdem funktionieren beide Pitches nur suboptimal. Denn: Es sprüht keine lebendige Energie aus den Worten! Und wenn ich Dir aus meiner Erfahrung eins sagen kann, dann das: Energie schlägt immer Information!

Mach’s besser:
Stress Dich nicht damit, dass Du unbedingt Info 1, 2, 3, 4 unterbringen musst und ja nix vergessen darfst (wenn Du mal was vergisst, geht die Welt nicht unter ;-)). Fokussier Dich vielmehr auf das Wie – wie bringst Du Deine Botschaft rüber? Erzähl von Deinem Antrieb und lass Dein Feuer spüren. Oder steig mit einer kleinen emotionalen Geschichte ein. Einem begeisterten Kundenzitat. Hauptsache, man spürt Energie, Emotion, Leidenschaft für Dein Thema!

Fehler 5) Kein Call-to-Action (CTA)

Auch bei an sich guten Pitches, die ich höre, fehlt oft ein entscheidendes Detail: Der Call-to-Action am Schluss! Was ist der nächste Schritt, den der/die Pitchende sich von den Zuhörenden wünscht? Wenn hier keine konkrete Aufforderung ausgesprochen wird, besteht die Gefahr, dass die Zuhörer:innen gar nicht aktiv werden, obwohl sie ein gewisses Interesse hätten, weil sie nicht wissen, was der passende Schritt ist, oder Ängste sie zurückhalten.

Mach’s besser:
Eine sympathische, konkrete Einladung am Schluss hilft, das Publikum ins Handeln zu bringen. Das kann sein „Wenn Dich das neugierig gemacht hat, lass uns später am Buffet ins Gespräch kommen“, „Vernetze Dich gern mit mir auf Linkedin“ oder „Hol Dir mein 0€-Soundso-PDF auf meiner Webseite www.meineseite.de“ – oder was auch immer gerade Dein Anliegen ist. Wichtig nur: Es sollte im Normalfall immer nur ein CTA sein, denn Auswahl verwirrt an dieser Stelle eher, als dass sie hilft.

Wie jetzt bitte all diese Tipps umsetzen?

All diese „Mach’s besser“-Tipps lassen erkennen: Du kommst nicht mit einem fertig formulierten Pitch-Sprüchlein aus. Stattdessen brauchst Du eine flexible Herangehensweise. Wie das funktionieren soll? Mit meinem Konzept des Corporate-Wording-Baukastens!

Dein flexibler Baukasten

Der Corporate-Wording-Baukasten ist eine gedankliche Sammlung von Infos und Elementen zu Deinem Business in Form von Stichworten und Halbsätzen, den sogenannten Corporate Keywords: Wichtige Fakten, mögliche Einstiege in den Pitch, aktivierende Fragen, unterschiedliche CTAs.

Aus diesem Baukasten ziehst Du dann je nach Publikum, Situation, Zeitrahmen, Deiner Zielsetzung und Deiner individuellen Tageslaune die passenden Elemente raus und formulierst daraus Deinen einzigartigen, energiegeladenen Pitch!

Großer Vorteil: Jeder Pitch ist einmalig, das heißt Du klingst nie auswendig gelernt! Und Du holst die Zuhörenden immer passend ab.

Kleiner „Nachteil“: Dieses Konzept braucht etwas Übung, damit Du Deine Bausteine wirklich im Hinterkopf parat hast und Dir das „Zusammenbauen“ gut von der Hand bzw. Zunge geht. Wobei das Ziel aus meiner Sicht nicht absolute Perfektion ist, sondern eher selbstbewusste Authentizität auf hohem Qualitätsniveau. Kleine Holperer, souverän gemeistert, machen menschlich und schaffen mehr Verbindung als ein perfekter Pitch.

Dein geschützter Raum zum Üben

Der Gedanke, diese Übung in echten Pitch-Situationen zu sammeln, fühlt sich wahrscheinlich nicht so gut an für Dich, oder? Schließlich willst Du da nicht rumexperimentieren, sondern überzeugen und wirken!

Darum habe ich einen geschützten Übungsraum für Dich geschaffen – das Elevator-Pitch-Trainingscamp. In diesem virtuellen Raum kannst Du

  • Dich mit Deinem Pitch ausprobieren
  • routinierter werden im Umgang mit Deinem Corporate-Wording-Baukasten (bzw. diesen dort Schritt für Schritt entwickeln)
  • Dir wertschätzendes und wertvolles Feedback über die Wirkung Deiner Pitch-Varianten geben lassen
  • Tipps zur Verbesserung und Weiterentwicklung Deines Pitches bekommen

von mir und von den anderen Teilnehmenden. Und das so oft Du willst!

Alle Details, was Dich bei diesem innovativen Format erwartet und was für großartige Ergebnisse die Teilnehmer:innen, die schon drin sind, zu berichten haben, erfährst Du auf der Elevator-Pitch-Trainingscamp-Seite!

Schnuppern für 0€? Du bist herzlich eingeladen!

Damit Du mal einen ersten Eindruck kriegst, wie sich das Elevator-Pitch-Trainingscamp so anfühlt, gibt es eine Schnupper-Gelegenheit! Und zwar im Rahmen meines 0€-Angebots, der

Köpfchen-Lounge | Special Edition „Elevator Pitch“

am kommenden Freitag, 13.03., um 8.15 Uhr!

Melde Dich gleich hier an (hier erfährst Du auch alle Details, die Du noch wissen möchtest, bevor Du Dich anmeldest):

Ich freu mich mega, wenn Du dabei bist und ich Dir helfen kann, Deinen Pitch besser und wirkungsvoller zu machen – denn das willst Du ja wohl mit Deinem Business: Wirken, Kunden gewinnen, Umsätze machen – oder?

Sei dabei und erlebe selber, was hier für eine Wirkung entsteht!


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Evelyn Großmann
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