Startseite » Köpfchen-Blog » „Spitz“ positionieren – warum und was heißt das überhaupt?

„Spitz“ positionieren – warum und was heißt das überhaupt?

warum spitz positionieren „Evelyn, ich will mich nicht so spitz positionieren! Ich hab so viele Themen, ich kann so vielen Zielgruppen mit meinen Kompetenzen nützlich sein, warum sollte ich mich auf eine beschränken?“

Diese Frage höre ich immer wieder: Warum „spitz“ positionieren? Und was heißt überhaupt „spitz“?

Unter „spitz“ stellen sich viele vor, dass sie in einem Minisegment für eine Minizielgruppe mit einem hochspezialisierten Thema unterwegs sein sollen. Neiiiin, so muss das nicht sein!

Was bedeutet denn eigentlich „spitz“?

Eine spitze Positionierung, so wie ich sie empfehle und in der Arbeit mit meinen Kunden umsetze, bedeutet: Sie muss praktikabel sein. Und das heißt, sie muss es Dir erlauben, mit möglichst geringen Streuverlusten Deine potentiellen Kunden zu erreichen, sprich in Deiner Außenkommunikation, Deiner Werbung müssen diese über einen gemeinsamen Kanal (oder zumindest wenige Kanäle) ansprechbar sein. Denn wenn Du, um Deine potentiellen Kunden zu erreichen, auf fünf verschiedenen Social-Media-Kanälen sichtbar sein musst, in acht verschiedenen Fachmagazinen inserieren oder Fachbeiträge schreiben musst und auf zig Netzwerkveranstaltungen präsent sein musst, wirst Du mir Recht geben, dass das weder zeitlich noch finanziell funktionieren kann, oder?

Stell Dir also folgende Fragen:

Wie erreiche ich potentielle Kunden mit möglichst geringen Streuverlusten?

  • Auf welchem Social Network tummeln sich meine Kunden?
  • Welche Medien lesen sie?
  • Über welche Kanäle kann ich sie sonst noch erreichen?

Welches (gleiche) Problem haben meine potentiellen Kunden?

Im B2B-Bereich z.B.

  • Welche Probleme haben große Unternehmen vs. Kleinunternehmen?
  • Wie unterscheiden sich Herausforderungen in der produzierenden Industrie von denen von Dienstleistern?
  • Welche branchenspezifischen Themen bergen brennende Probleme?

Im B2C-/Endkundenbereich z.B.

  • In welcher Lebenssituation sind sie? (Familie, allein, berufstätig …)
  • Wo leben sie? (Stadt, Land)

Und so spitzt Du zu

Und wenn Du nun ganz verschiedene Themen und Antworten hast, dann gilt es „zuzuspitzen“: Auf welche Zielgruppe(n) oder welche Themen hast Du am meisten Lust? Wo ist Deine Expertise und Erfahrung am größten? Wo siehst Du das attraktivste Umsatzpotential? Was passt am besten zu Deinem authentischen Ich? Und wo sagt Dein Bauchgefühl „Nein, das ist es wohl bei genauem Hinschauen nicht“?

So kann es Dir gelingen, Deine Positionierung „praktikabel“ zuzuspitzen, damit Du zukünftig mit sinnvollem Mitteleinsatz neue Kunden gewinnst und Dir Schritt für Schritt in einem Bereich einen Expertenstatus aufbaust.

Experten werden empfohlen

Denn weiterempfohlen werden vor allem Menschen, die Experte für irgendetwas sind: Experte für eine Zielgruppe (z.B. Social-Media-Beratung für Ärzte), Experte für ein ganz konkretes Thema (z.B. Mitarbeiterführung in virtuellen Teams), Experte mit einer bestimmten Methode (z.B. Gelingende Kommunikation mit Kindern mittels Gewaltfreier Kommunikation).

Bist Du mit Deiner Positionierung happy?

Wenn nicht, dann schnapp Dir Deinen Terminkalender und trag noch diese Woche ein Date mit Deinem Business ein. Speichere Dir diesen Artikel, damit Du dann zielgerichtet überlegen kannst, wie Du Deine Positionierung zuspitzt, damit sie in der Außenkommunikation und Kundengewinnung zielführend umsetzbar ist!

Und falls Dir das mit dem „Zuspitzen“ allein nicht zufriedenstellend gelingt, dann unterstütze ich Dich gerne. Schreib mir einfach oder ruf an!