„Wie werde ich sichtbar?“ – Ist das überhaupt die richtige Frage?

20. April 2026 | Knowhow & Tipps, Positionierung

abstrakt wirkendes Bild durch einen runden Turm gen Himmel als Symbol für Sichtbarkeit im Business

Wie werde ich sichtbar(er)? Diese Frage kriege ich regelmäßig von Unternehmer:innen und Gründer:innen gestellt. Viele kämpfen in ihrem Business tagtäglich mit dem Thema Sichtbarkeit. Haben schon viel probiert, investieren viel Zeit, sind irgendwann erschöpft und ratlos. Sie schildern mir, dass sie „nicht gesehen werden“, sprich Beitragsimpressions auf Social Media sind überschaubar, Blog-, Youtube- und Podcast-Statistiken stagnieren oder wachsen nur langsam. Geht es Dir womöglich auch so?

„Ich werde nicht gesehen“

In dieser Aussage steckt schon der erste Knackpunkt: Willst Du gesehen werden, ist das Dein Ziel? Oder ist Dein Ziel nicht ein ganz anderes? Du willst gebucht werden, stimmt’s?

Natürlich führt ein Weg zu Buchungen über Sichtbarkeit, aber Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck. Es gibt Unternehmer:innen, die mit sehr wenig „Sichtbarkeit“ (wie Du sie vielleicht momentan definierst) große Umsätze erzielen.

Sichtbarkeit → Wirkung → Umsatz oder was?

Sichtbarkeit bringt Dir also nur etwas, wenn sie eine Wirkung hat. Das, was Du zeigst, muss beim anderen irgendetwas auslösen. Und da können Deine Ziele ganz verschiedene sein, auch wenn von den folgenden das erste vielleicht das naheliegendste ist:

  • Du möchtest das „Will ich haben“-Gefühl beim Empfänger erzeugen, den Bedarf wecken, damit er/sie bucht.
  • Du möchtest als möglicher Kooperationspartner „gesehen“ werden.
  • Du möchtest Deinen Expertenstatus ausbauen, damit Du Deine Preise erhöhen kannst.
  • Du möchtest Deine Reputation stärken und Dich für die Presse interessant machen.

Überlege also mal bewusst: Was ist Dein Hauptziel? Welche Wirkung willst Du erzielen? Und welche Arten und Wege, Dich sichtbar zu machen, zahlen darauf ein? Nicht immer ist „Social-Media-Content“ die Antwort ;-)

Sichtbarkeit wofür denn eigentlich?

Und dann habe ich einen zweiten Knackpunkt für Dich: Denn bevor Du Dir die Frage stellst, wie Du sichtbarer werden kannst, solltest Du eine klare Antwort auf die Frage haben „Wofür möchte ich denn gesehen werden?“.

Diese Frage ist weniger trivial, als sie vielleicht klingt. Denn eine Antwort à la „Ja für das, was ich mache“ ist leider ein bisschen zu vage. Hier geht’s um Deine Positionierung, und zwar deep dive! Nur wenn Du über Dich und Deinen Themen- und Angebotsfokus und den Mehrwert, den potentielle Kund:innen durch eine Zusammenarbeit mit Dir haben, tiefgehende Klarheit hast, kannst Du Dich so klar und selbstbewusst sichtbar machen, dass eine Botschaft beim Empfänger „da draußen“ ankommt, die auch Wirkung erzielt!

Wer soll Dich sehen?

„Da draußen“ ist das Stichwort für den dritten Knackpunkt. Welche Wunsch-Empfänger:innen sollen Deine Botschaft denn wahrnehmen? Bei wem wünschst Du Dir Sichtbarkeit? Um es in Marketingsprech zu formulieren: Wer ist Deine Zielgruppe? Und die kann je nach Sichtbarkeitsziel (siehe oben) unterschiedlich sein.

Denn Zielgruppe ist nicht gleich Zielgruppe: Einmal sprechen wir von Deiner Zielgruppe im engeren Sinn, Deinen Wunschkund:innen. Wenn’s um Deine Sichtbarkeit geht, bedeutet Zielgruppe aber auch die Adressaten Deiner Sichtbarkeitsbemühungen, und das können natürlich weitere sein, wie Dein Netzwerk, Multiplikatoren, Presse usw.

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Bitte nicht kopflos ins Hamsterrad!

Du merkst also: Der Frage „Wie werde ich sichtbar?“ darfst Du gern ein paar konkretere Fragen voranstellen und Deine Energie auf diese verwenden, bevor Du wie ein Hamster im Rad „für Deine Sichtbarkeit“ losrennst, ohne dass wirklich was dabei rumkommt.

Diese Klarheit in Bezug auf Dein Angebot, Deinen Mehrwert, Deine Zielgruppe, die Du dadurch gewinnst, hilft Dir übrigens auch total, dass das Thema „Pitchen“ leichter wird – aber das heute nur am Rande ;-)

Mit Profi-Unterstützung zur Klarheit

Wenn Du jetzt schon weißt, dass Du alleine auf diese tiefgehenden Fragen keine wirklich tragfähige Antworten finden wirst, wenn Du Dir Unterstützung und eine Sparringspartnerin wünschst, die Dich an den richtigen Stellen mit kritischen Rückfragen, unerwarteten Perspektiven und neuen Ideen „kitzelt“ – dann lass uns sprechen, wie eine Zusammenarbeit von uns beiden aussehen könnte (von kompakt bis längerfristig ist alles möglich):

Ich freu mich auf Dich und unser Gespräch!


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Evelyn Großmann
Positionierungs-Coach &
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