Freitag, Blogschreibe-Tag. Mir fehlt noch die passende gute Idee, wie ich heute über das schreibe, was ich Dir rüberbringen will. Und weil gute Ideen ja gern mal am stillen Örtchen kommen, schaue ich dort zum Fenster raus – auf die Pferdekoppel gegenüber, auf zwei braune Pferdepopos. Und wow, schon ist die Idee da, die Dich jetzt garantiert neugierig gemacht und zum Lesen animiert hat:
Was hat ein Pferdepopo mit Deinem Pitch zu tun?
Und so lustig und schräg das im ersten Moment klingt – es lässt sich da eine sehr einleuchtende Brücke bauen, die Dir garantiert im Kopf bleibt.
Pferdepopo gleich Pferdepopo gleich Pferdepopo?
Für mich als Nicht-Pferde-Expertin schauen die Pferdepopos ziemlich gleich aus. Klar, die Fellfarbe macht einen Unterschied, und wenn eins ein Lippizaner und das andere ein Haflinger wäre, könnte ich sie vermutlich auch auseinanderhalten. Aber ansonsten? Für mich sind es erst mal nur braune Pferde.
Die Besitzerin hingegen kann vermutlich sofort selbst am Pferdepopo erkennen, welches welches ist.
Und genau so ist es mit Deinem Pitch, auf Netzwerkevents und in Gesprächen: Für Menschen, die Dich nicht kennen, die sich mit Deinem Thema nicht auskennen, bist Du ein Coach, Berater:in, Dienstleister:in von vielen, quasi ein braunes Pferd in der Herde.
Was macht den Pferdepopo einzigartig?
Für die Besitzerin ist klar, wo sie hinschauen muss, um die Pferde zu unterscheiden: Die Haltung. Die Art sich zu bewegen. Kleine Zeichnungen im Fell oder Merkmale, die mir gar nicht auffallen.
Genau solche Wiedererkennungsmerkmale braucht auch Dein Gegenüber in Deinem Pitch. Merkmale, die Dich eindeutig identifizieren, die Dich von anderen Deines Fachs unterscheiden.
„Das braune Pferd“ hilft keinem weiter
Wenn ich morgen erzählen soll, welches Pferd ich da auf der Koppel gesehen habe, dann ist meine Antwort „das braune“ nicht wirklich hilfreich. So ist es auch, wenn jemand am Tag nach einem Gespräch mit Dir nur noch „Sie ist Coach für Frauen“ oder „Sie ist Grafikerin“ sagen kann. Das ist eine nette erste Schublade, aber kein Anknüpfungspunkt, warum genau DU für jemanden „the perfect match“ sein solltest.
Vielmehr braucht es Merkmale, die Dich aus der Austauschbarkeit holen. Merkmale, die im Gedächtnis bleiben und über die Dein Gegenüber leicht erzählen kann – am nächsten Tag oder wenn Wochen später jemand ihn/sie nach einer Empfehlung fragt.
Nur dann erreichst Du Dein Ziel, mit Deinem Pitch, mit Deinem Auftreten in Gesprächen nicht nur verstanden zu werden, sondern zu wirken und im Kopf zu bleiben.
Woran erkennt man Dich in der Herde?
Wenn Du nicht nur „ein weiteres braunes Pferd in der Herde“ sein willst, darfst Du Dir diese Fragen stellen:
- Welche Besonderheit – in Deinem Angebot, Deiner Zielgruppe, Deiner Persönlichkeit, Deiner Erfahrung – macht Dich unverwechselbar?
- Woran erinnert man sich bei Dir?
- Welches Bild bleibt hängen?
- Was erzählt man über Dich weiter?
Und weiter gedacht: Woran soll man sich erinnern? Was soll hängenbleiben? Was soll man weitererzählen? Hier steckt das Potential für Deine unverwechselbare, wirkungsvolle Selbstpräsentation.
Bleibst Du schon im Kopf? Finde es heraus
Wenn Du jetzt ins Nachdenken gekommen bist, ob Du eher „das braune Pferd“ bist oder schon mit einzigartigen Merkmalen wiedererkannt wirst, dann habe ich etwas für Dich:
Meinen nigelnagelneuen Selbst-Test „Bleibst Du im Kopf?“, mit dem Du genau das rausfinden kannst.
Der Test zeigt Dir, wie gut Dein Pitch aktuell wirklich funktioniert. Du bekommst Klarheit darüber
- ob man versteht, was Du machst
- ob Du im Gedächtnis bleibst
- ob andere Dich weiterempfehlen können
- ob Du echte Verbindungen aufbaust
Und natürlich bekommst Du auch Impulse und konkrete Tipps, wie Du in den Bereichen, wo noch Luft nach oben ist, Deine Potentiale stärken kannst.
Damit Dein Pitch nicht „irgendein Pferdepopo auf der Koppel“ ist, sondern das Pferd, das man sofort wiedererkennt und im Kopf behält.







0 Kommentare